Vor Gericht gegen eine Filmproduktionsfirma:
Der Kampf um mein eigenes Drehbuch und meine Rolle
Berlin, 26.04.2026
Aktualisiert: 30.04.2026
In den letzten Monaten ist es hier etwas stiller geworden.
Der Grund: Mein Anwalt Nathan Gelbart und ich führen seit fast fünf Monaten im Hintergrund einen langwierigen, zermürbenden Rechtsstreit gegen die Berliner Filmproduktionsfirma Soilfilms Media GmbH sowie deren Geschäftsführerin Silvana Santamaria, beide vertreten durch Rechtsanwalt Martin Helmut Zumpf.
Es geht um meinen Ausschluss aus einem Filmprojekt - ausgerechnet aus einem Projekt, das auf meinem eigenen Drehbuch basiert, das ich gemeinsam mit dem Schauspieler Rainer Begoihn geschrieben habe. Nach meiner Auffassung erfolgte dieser Ausschluss vertragswidrig und aus politischen Gründen. (u. a. berichteten BILD und WELT darüber.)
Dieser Kampf kostet mich nicht nur viel Geld, sondern vor allem Zeit, Kraft und Nerven. Er bestimmt seit Monaten meinen Alltag.
Und im Moment sieht es leider so aus, als könnten wir verlieren.
Nicht, weil ich nicht überzeugt wäre, im Recht zu sein. Sondern weil Recht haben und Recht bekommen zwei unterschiedliche Dinge sind. Weil dieser Fall sich als außergewöhnlich schwierig erwiesen hat. Und weil die Gegenseite aus meiner Sicht mit allen Mitteln arbeitet - mit Verdrehungen, taktischen Manövern und verzerrten Darstellungen, die zunehmend Wirkung zeigen, auch vor Gericht.
Ich habe bereits früher in einem YouTube-Video darüber gesprochen. Damals standen wir noch am Anfang. Heute möchte ich euch zeigen, was in den letzten Monaten passiert ist - auch, weil ich eure Einschätzung brauche.
Wie seht ihr diese Situation? Könnt ihr nachvollziehen, wie ein Gericht so entscheiden könnte? Was hätte ich anders machen können? Und irgendwann stellt sich auch die bittere Frage: Soll ich diesen Kampf überhaupt weiterführen?
Es ist eine Situation, die an die Grenze führt. Man könnte daran verzweifeln - oder versuchen, darin noch einen Rest Klarheit und Humor zu behalten. Denn vieles ist inzwischen so absurd, dass man es kaum glauben würde, wenn es nicht real wäre.
Ich habe lange überlegt, wie ich diesen komplexen Fall verständlich machen kann - für euch und auch für mich selbst. Deshalb habe ich die einzelnen Etappen und Chronologie der Ereignisse als Comic aufbereitet. Eine Geschichte, die sich fast wie ein Krimi liest. Nur leider ist sie keiner. Sondern meine Realität.
Nehmt euch ein paar Minuten Zeit. Eure Solidarität, eure Einschätzung und eure Stimme bedeuten mir im Moment mehr als je zuvor.
DISCLAIMER:
Die folgenden Grafiken wurden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt. Die dargestellten Personen sind künstlerisch frei interpretiert und stellen keine realitätsgetreuen Abbildungen dar. Die Inhalte geben ausschließlich meine persönliche Wahrnehmung und Bewertung der Ereignisse wieder. Soweit Tatsachen geschildert werden, entsprechen sie meinem aktuellen Kenntnisstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Der zugrunde liegende Sachverhalt ist Gegenstand laufender rechtlicher Auseinandersetzungen und noch nicht abschließend geklärt.









Nach all dem, was bis jetzt geschehen ist, bleibt für mich vor allem eine Frage: Wie seht ihr das? Ist es für euch nachvollziehbar, dass ein Gericht sagt: Ja, hier wurden Rechte verletzt - aber der Film ist nun einmal fast fertig? Dass eine Produktionsfirma erst Fakten schafft und genau diese dann vor Gericht gegen mich verwendet?
Dieser Fall zeigt mir, wie schwer es ist, als einzelne Person - als Schauspielerin und Autorin - gegen eine Firma, gegen den eigenen Kollegen und gegen eine laufende Produktion anzukommen. Aber soll das wirklich zur neuen Normalität werden? Dass man mit all dem durchkommt? Dass meine journalistische Arbeit und meine Haltung am Ende als Begründung dienen können, Verträge zu brechen und mich aus meinem eigenen Projekt auszuschließen?
Ich weiß, warum ich diesen Kampf begonnen habe. Nicht, weil ich Streit wollte. Sondern weil mir etwas genommen wurde, das mir vertraglich zugesichert war: meine Rolle, mein Mitspracherecht, mein Werk. Genau das war die Grundlage dieses Projekts. Und genau diese Grundlage wurde mir entzogen.
Ich weiß, dass ich schuldlos in diese Situation geraten bin. Mir wurde gesagt, meine Arbeit, meine öffentlichen Aussagen seien das Problem. Und ich konnte nicht akzeptieren, dass das am Ende einfach als „normale Produktionsentscheidung“ dargestellt wird.
Ich kämpfe um meine Rechte, mein geistiges Eigentum und meine Würde. Vielleicht verliere ich diesen Kampf. Aber ich möchte, dass ihr wisst, was passiert ist.
Ich bin überzeugt: Dieser Kampf ist nicht umsonst. Und selbst wenn ich verliere, weiß ich, dass ich alles getan habe, um diese Ungerechtigkeit nicht einfach hinzunehmen - damit auch in Zukunft israelische oder israelsolidarische Stimmen nicht einfach von der Leinwand verschwinden können.
Und deshalb danke ich jedem von euch, der zuhört, der teilt, der schreibt. Zu wissen, dass man in so einer Situation nicht ganz allein ist - das macht für mich den Unterschied.